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In jeder Flasche Kräuterelexier vom Lindenkreuz® steckt die geballte Ladung “Gesundheit” folgender Heilkräuter:

 

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Eibischwurzel (Althaea officinalis)
Der Echte Eibisch gehört zur Familie der Malvengewächse. Er erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 150 cm. Die wirksamen Inhaltsstoffe – die sogenannten Schleimstoffe – befinden sich vornehmlich in den Wurzeln des Eibischs. Der Wurzelstock ist fingerdick und vielfach verzweigt. Gelangen die Schleimstoffe auf die Schleimhaut in Mund, Rachen und Halsbereich, legen Sie sich wie eine Schutzschicht über diese. Dabei bewirken sie eine Beruhigung der Schleimhaut, dämpfen trockenen Reizhusten und lindern Heiserkeit.

 


 

© emer/fotolia

Fenchel (Foeniculum vulgare)
Fenchel ist die Arzneipflanze des Jahres 2009. Die Nutzung des Fenchels als Gewürz lässt sich bis ins Jahr 3000 v. Chr. zurückverfolgen. Die wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich in den Fenchelsamen. Diese enthalten reichlich ätherisches Öl. Das ätherische Öl kann dabei helfen, festsitzenden Schleim in den Bronchien zu lösen und abzutransportieren. Fenchelsamen werden daher auch zur Linderung von Erkältungsbeschwerden, wie Husten oder Schnupfen, eingesetzt.

 


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Kamille (Matricaria chamomilla L.)
Schon den Germanen galt die Kamille als heilig. Sie widmeten die Kamille Ihrem Lichtgott Baldur. Auch die Ägypter verehrten die Kamille als Symbol des Sonnengottes Re. Im Mittelalter entdeckten Kräuterkundige, dass Kamille gegen Atemwegsbeschwerden hilft. Die gesundheitsfördernden Stoffe befinden sich in den Blüten der Kamille. Aufgrund seiner entzündungshemmenden, antibakteriellen und krampflösenden Eigenschaften kann Kamille bei entzündlichen Erkrankungen der Atemwege helfen.

 


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Salbei (Salvia officinalis)
Der Name Salbei kommt aus dem Lateinischen, abgeleitet von salvare: heilen, bzw. salvus: heil, gesund. Die Familie der Salbeipflanzen ist äußerst artenreich. Bereits im Altertum galten viele Salbeiarten als Heilpflanzen. Die arzneilichen Wirkstoffe befinden sich in den Salbeiblättern. Diese bestehen bis zu 2,5 % aus ätherischen Ölen. Salbei wird bei Heiserkeit und Halsschmerzen angewendet. Seine antibakterielle Wirkung verhindert, dass sich Krankheitserreger weiter vermehren.

 


 

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Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra)
Wenn jemand „Süßholz raspelt“ macht er sich bei Mitmenschen beliebt. Diese Redewendung kommt nicht von ungefähr…

Die Wurzeln des Süßholzes schmecken – wie der Name schon vermuten lässt – extrem süß. Sie schmecken sogar 50 Mal süßer als Rohrzucker! Aus dem eingedickten Saft der Wurzel wird Lakritze hergestellt. Der Süßholzwurzel werden zahlreiche arzneiliche Wirkungen zugesprochen. Insbesondere wird ihr attestiert, die Bronchialschleimhaut zur verstärkten Bildung von Sekreten anzuregen und so das Lösen und Abhusten von zähflüssigem Schleim zu unterstützen.

 


 

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Brennnessel (Urtica)
Die Brennnessel wird auf Grund der brennenden Eigenschaften ihrer Blatthärchen gerne gemieden. Dabei stellen die Brennhaare einen Schutzmechanismus gegen Fraßfeinde dar. Oftmals auch als überall-wachsendes Unkraut verrufen, bestehen für die Brennnessel doch vielfältige arzneiliche Anwendungsmöglichkeiten. Die Wirkstoffe stecken in den Blättern und Samen der Brennnessel. Wissenschaftlich belegt ist u.a. ihre entzündungshemmende Wirkung. Ihre entwässernde Eigenschaft unterstützt darüber hinaus Entgiftung- und Entschlackungsprozesse im Körper.

 


 

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Das Highlight in unserem Kräuterelexier: Ätherische Öle

Eigenschaften:
Ätherische Öle (wie Anis- oder Eukalyptusöl) sind die Wunderwaffen bei Atemwegserkrankungen: Sie haben oftmals antimikrobielle, auswurffördernde, durchblutungsfördernde, wärmende, verdauungsfördernde, krampflösende und beruhigende Eigenschaften.
Das Hauptmerkmal der ätherischen Öle ist, dass sie sehr leicht flüchtig sind.  D.h. an der Luft verdunsten sie sehr schnell und rückstandlos. Sie bestehen meist aus einem Stoffgemisch verschiedener organischer Stoffe, wie z.B. Estern und Terpenen. Dank ihrer kleinen Molekülstruktur gelangen ätherische Öle leicht über die Haut, Lunge oder den Magen ins Gewebe und in den Blutkreislauf.

Herkunft:
In der Natur werden ätherische Öle von verschiedenen Pflanzenarten gebildet, um damit Insekten zur Bestäubung anzulocken, Fraßfeinde fernzuhalten oder sich vor Krankheiten (wie z.B. Pilzbefall) zu schützen. Die Pflanze produziert die ätherischen Öle häufig in sogenannten Öldrüsen in Ihren Blättern. Danach werden Sie im Pflanzengewebe eingelagert und können in den Blüten, Wurzeln, Blättern, Rinden oder Stängeln vorhanden sein. Mittels Wasserdampfdestillation, Extraktion oder auch Kaltpressung lassen sich die ätherischen Öle aus den Pflanzenteilen gewinnen.